Bert Auf der suche nach "Homepages" bin ich auf diese webseite gestossen. Klasse webseite echt gut gemacht.
Weiter | Stachel26 Grüß Dich, bin heute auf Deiner Seite gelandet, es war prima, Deine Homepage hat mir supergut gefallen, hab mich sehr wohl bei Dir gefühlt Weiter |
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Come on and freakout !
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| Auch im Land der Spätzle- vertilger gibt es echte Guru`s. Wenn auch
ziemlich bizarr und selbsternannt gehört der Self - Made Millionär und
Erfinder der Sex und Stöhn Hotlines zur Abteilung der absoluten Freaks.... Weiterlesen.... |
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| Zu den schlimmsten Dingen die einen so passieren können zählt wohl
unschuldig angeklagt zu werden. Die monatelange Unge- wissheit, evtl. sogar in Untersuchungs- haft, das Zweifeln und Mut- maßen der Menschen um einen... Weiterlesen.... |
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Die Revolution frisst Ihre Kinder ! Das weiß jeder und das ist wohl
auch mit den 68 -ern geschehen. Umso erstaunlicher was gerade jetzt,
hier und heute erwacht. Ein neues Bewusstsein zur Freude derer die etwas verändern.. Weiterlesen....
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| Mütter
sind meist entsetzt wenn sie bemerken das Ihr Kind anfängt sich
zu schneiden oder zu ritzen und der nächste Weg ist der Gang zum
Psychologen. Dieser wertet dann diese Verhalt.... Weiterlesen.... |
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Headliner der letzten Wochen |
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13:46 - 05.08.2008
Lokale Themen >> Stuttgart kritisch
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Auch im Land der Spätzlevertilger gibt es echte Guru`s. Wenn auch ziemlich bizarr und selbsternannt gehört der Self - Made Millionär und Erfinder der Sex und Stöhn Hotlines zur Abteilung der absoluten
Freaks. Herzlichen Glückwunsch Horni zur Aufnahme im Club.
Eigentlich ist es müßig den Werdegang des gelernten Gießers Thomas Hornauer im einzelnen zu dokumentieren denn er terrorisiert die Medienwelt gekonnt und mit immer abgefahreren Ideen schon seit einem halben Jahrzehnt. Dieser Mann hat es geschafft seine Dreistigkeit in bares Geld zu verwandeln und ist damit ein ungekrönter König in der Welt des Medienkapitals denn letztendlich ist im Geschäftsleben nur eines entscheidend, ja genau, der Erfolg.
Als Geschäftsführer der Telekontor GmbH & Co KG hat er es durch das Betreiben von zahlreichen 0190-Hotlines zum Multimillionär gebracht. Für was ist Kohle da, wenn nicht zum ausgeben. Im Februar 2003 kaufte Hornauer zum Schnäppchenpreis von 1, 6 Millionen Euro den insolventen baden - württembergischen Regionalsender B.TV. Laut seinen eigenen Ausagen ist das Inventar schon das vierfache wert, klar denn der Sender wurde viele Jahre lang vom Land Baden-Württemberg als erste große Chance eines privaten Regionalsenders großzügig finanziert. Aber das ist eine andere (auch sehr interessante) Geschichte....
Horni gestaltete den vorherigen Informationssender um und ließ unterschiedliche Wahrsager, Kartenleger und Hellseher auftreten, denen die Zuschauer über kostenpflichtige Telefonnummern Fragen stellten konnten, und esoterische Lebensberatung bekamen. Da Horni kein unbeschriebenes Blatt war und in der Vergangenheit an Porno´s und ähnl. beteiligt war fingen die ersten Abschußversuche an. Ihm wurden des weiteren Kontakte zu Sekten und ähnliches vorgeworfen. Letztlich gelang es durch diese Kampagne Horni die Sendelizens zu entziehen. Klar, dieser Mann durfte keinesfalls einen eigenen, meinungsbildenden Sender besitzen....
Kritik kam von allen Seiten, er solle Mitarbeiter einschüchtern und sie einer Gehirnwäsche unterziehen ( siehe sein Motivationsvideo ), sektenähnliche Zustände sollten im Sender herrschen, in jüngster Zeit kamen das "Anzeigen des Hitlergrußes" und das "verharmlosen von Sex mit Kindern" hinzu. Nichts blieb unversucht um den Medienmogul zu stürzen und im Dezember 2003 schaffte es die Staatsanwaltschaft Stuttgart insgesamt sechs von Hornauers Projekten zu schließen.
Doch Horni wäre nicht Horni wenn er nicht wieder ein Schlupfloch im Medienrecht gefunden hätte , so gelang es Ihm im Mai 2007 erneut eine Sendelizens zu bekommen, diesmal über den Umweg Östereich. Auf der Frequenz des Kinderkanals ging er mit dem esoterischen Sender Telemedial über Satellit auf Sendung. Die Österreicher die durch die Vergabe der Lizenz auf neue Arbeitsplätze im eigenen Land hofften ermöglichten Hornauer nun europaweit "das Wassermannzeitalter" einzuläuten.
Der Sender Kanal Telemedial ist wohl der bizarrste Sender der weltweit zu empfangen (ist) war. Das Konzept war das es kein Konzept gegeben hat. So zum Beispiel seine Sendung "Orange Table" zu der er allerlei buntes Volk geladen hatte, einer seltsamer als der andere. So saßen selbsternannte Geistheiler, abgehalfterte Ersatzhippies und gefrustete Hausfrauen an einem Tisch und versuchten einen Dialog herzustellen, was meist misslang, da sich die Mehrheit gar nicht traute gegen die Übermacht Hornauers etwas zu sagen. Wenn dann gar nix mehr lief konnte es schon sein das Horni einfach bei laufender Sendung das Studio verließ um in der benachbarten "Rockfabrik" in Ludwigsburg ein paar Gothic-Bräute aufzureissen. Die schleppte er dann ins Studio und die Mädels konntens gar nicht begreifen jetzt live im TV zu sein....
Natürlich konnte man sich auch von Horni per Telefonhotline zu Horrorpreisen beraten lassen, was darin endete das er so manchen psychich labilen Menschen auch noch live in der Flimmerkiste verarschte. Man kann diese Sendungen unmöglich beschreiben, man muß es einfach selbst erlebt haben, und ja die Sendungen hatten durch Ihre Absurdität einen gewissen Unterhaltungswert. Allerdings nur für diejenigen die durchblickten und diesen Mist nicht ernst namen....
Es gibt zahlreiche Dokumentationen von Hornauers Werk , so kann man man bei you Tube etliche seiner Sendungen finden und sich köstlich amüsieren. Außerdem sehr empfehlenswert ist eine Internetseite namens " Das Ausichtsbehördle " das sich ausgiebig mit dem Thema "Thomas Hornauer" beschäftigt hat, dort sind auch zahlreiche Stilblüten und Kommentare von und über Hornauer zu finden...
Es ist durchaus zu verstehen das die Medienanstalten so etwas unterbinden möchten, aber wir leben in einem freien Land und keiner ist verpflichtet sich Hornauers Trash - TV anzuschauen oder gar daran teilzunehmen. Inzwischen hat ihm die österreichische Medienaufsicht die Lizenz entzogen, was am 1. Juli 2008 zur Einstellung des Senders Kanal Telemedial führte. Auf dem selben Kanal sendet jetzt Primetime Mediendienst, der ebenfalls von Hornauer betrieben wird.
Zwischenzeitlich hat sich Hornauer auch wieder gemeldet, angeblich aus seinem Auslandsstudio in Thailand das allerdings sehr nach Horni´s Keller in Plüderhausen aussieht.....The Show must go on !!!! Gaga - Tv never dies !!!
PS: Hornauer präsentiert nun übrigens seine bekannten Sendungen wie z. Bspl. den "Orange Table" ab dem 5. 08. 2008 auf seinem Mediendienstsender " Primetime ". So einfach ist das also... ;-)
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13:48 - 30.07.2008
Allgemeines >> Rechtliches
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Zu den schlimmsten Dingen die einen so passieren können zählt wohl unschuldig für etwas angeklagt zu werden was man nicht getan hat. Die monatelange Ungewissheit, evtl. sogar in Untersuchungshaft, das Zweifel und Mutmaßen der Menschen um einen herum und letztendlich der auf Dauer angeknackste und beschädigte Leumund. Jeder der es selbst einmal erlebt hat weiß was gemeint ist und kann sich glücklich schätzen ohne bleibenden Schaden aus so einer Sache rausgekommen zu sein. Aber es gibt auch viele Unglückliche die durch die besonderen Umstände unschuldig büßen mußte, einige der bekanntesten Fälle findet Ihr hier.
Ob die Hinrichtung des schweizer Pfarrers und Statistikers Johann Heinrich Waser ein Justizirrtum oder vielmehr ein Justizskandal war, darüber könnte man streiten. Fakt ist aber das Waser am 27. Mai 1780 mittels Schafott hingerichtet wurde. Skandalös ist aber auf jeden Fall der Grund der Hinrichtung. Ihm wurde ein mutmasslich beabsichtigtes Pressevergehen sowie die Entwendung, Aneignung und Vernichtung von Urkunden vorgeworfen. Letztendlich Fakt ist das er durch eine unangenehme Dokumentation über die Verstrickung eidgenössischer Militärs mit französischen Geldquellen aufgefallen war und so ausser Gefecht gesetzt wurde. Diese, im übrigem zivilisierten Europa aufseheneregende Hinrichtung prägte den Begriff "Waser-Handel" den man noch heute in Geschichtsbüchern finden kann.
Immer wieder sind in der Geschichte Fälle nachzulesen bei denen ein Sündenbock her mußte. Die Hintergründe näher betrachtet sind oft politischer oder rassistischer Natur, so auch im Falle des Alfred Dreyfus. Der deutschstämmige Elsässer jüdischer Herkunft diente als Artillerist in der französischen Armee und wurde vor einem Kriegsgericht wegen Landesverrats angeklagt. Hintergrund des Verdachtes war eine Reise in das deutsche Reich zur Beerdigung seines Vaters auf der Dreyfus geheime militärische Informationen, insbesondere über die französische Artillerie an die Deutschen veraten haben sollte. Dreyfus, der vergeblich seine Unschuld beteuert hatte, wurde am 22. Dezember 1894 zu lebenslänglicher Verbannung und Haft im Straflager auf die Teufelsinsel gebracht. Bis zum 15. September 1899 kämpfte seine Familie für Seine Freiheit, letztendlich mit dem Ergebnis das er trotz seiner Unschuld eine Begnadigung zu diesem Termin akzeptierten mußte um frei zu kommen. Auch die "Dreyfus-Affäre" ging in die Geschichte ein und kann als autobiografischer Roman namens " Fünf Jahre meines Lebens" nachgelesen werden.
1844 wurde der in Norwegen geborene Adolph Beck in der Londoner Victoria Street von einer Frau verfolgt die behauptete er hätte Ihr Schmuck entwendet. Als sich Beck bei einem Polizisten über die Belästigung beschweren wollte führte dies zu seiner Verhaftung. Der arme Mann wurde mit einem Trickbetrüger der sich als Lord Wilton de Willoughby ausgab verwechselt. Am 5. März 1896 wurde Beck für schuldig befunden und trotz seiner Unschuldsbeteuerungen zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Juli 1901 wurde Beck aufgrund seiner „guten Führung“ vorzeitig entlassen. Ab 1904 häuften sich erneut Fälle betrogener Frauen. Durch verschiedene Zeitungsartikel über die Ungereimtheiten in diesem Fall wurde die Öffentlichkeit aufmerksam. Unter anderem auch der Sherlock Holmes Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle. Am 15. April 1904 verließ Beck seine Wohnung, wo er schon wieder von einer Zeugin eines Diebstahls beschuldigt wurde. Beck geriet in Panik und versuchte, der Frau zu entkommen. Dies wurde als Schuldeingeständnis gewertet und er wurde erneut angeklagt. Nur Dank den Zweifeln eines Richters wurde das Urteil verschoben. Am 7. August wurde der wahre Täter John Smith bei einer Routineuntersuchung verhaftet. Die Parallelen zum Fall Beck waren offensichtlich. Nach einer erneuten Gegenüberstellung änderten alle Zeugen ihre Meinung und beschuldigten Smith. Adolph Beck wurde am 27. Juli 1904 begnadigt. Als Entschädigung bot man ihm £ 5.000 an.
Aber auch im Deutschland der jüngeren Vergangenheit kann man Justizirrtümer dokumentieren. So auch der Fall Vera Brühne die des gemeinschaftlichen Mordes mit Ihrem Bekannten Johann Ferbach an dem Münchner Arzt Otto Braun und dessen Geliebte und Haushälterin Elfriede Kloo bezichtigt wurde. In Verdacht geriet Frau Brühne durch den Umstand Alleinerbin von Prauns Vermögen zu sein obwohl zuerst von einem erweiterten Suizid ausgegangen wurde. Da der Sohn Prauns das Erbe anzweifelte und einen Verdacht gegenüber der Presse äußerte kam eine Untersuchung in Gange die letztendlich in der Exhumierung und Obduktion von Prauns Leiche gipfelte. Durch widersprüchlichen Aussagen und schwacher Indizienlage der Vera Brühne sowie ständiger Berichte in der Boulevardpresse kam am 4. Juni 1962 ein rechtskräftiges Urteil zu lebenslanger Haft zustande. Nach achtzehnjähriger Haft wurde sie im Dezember 1979 vom damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß begnadigt und aus dem Frauengefängnis Aichach entlassen. Nach Rechergen des WDR´s bestehen aus heutiger Sicht erhebliche Zweifel an der Schuld der Vera Brühne, auch die vorzeitige Begnadigung durch den damaligen bayrischischen Ministerpräsidents Franz-Josef Strauß wird heute als ein Indiz für Ihre Unschuld gewertet, wohl um ein erneutes aufrollen des Falles zu verhindern. Vera Brühne lebte nach Entlassung aus dem Gefängnis 1979 in ihrer alten Eigentumswohnung in München in der Kaulbachstraße 40 unter dem Namen Maria Adam. 2001 starb Vera Brühne im Klinikum Rechts der Isar in München. Dieser Fall wurde auch unter Vorbehalt der Schuldfrage verfilmt.
Bei der Recherge zu diesem Artikel wurde klar das Justizirrtümer keine Einzelfälle sind sondern sich ständig wiederholen. Der Grundsatz „In dubio pro reo“ (lateinisch für: „Im Zweifel für den Angeklagten“), ist im deutschen Recht übrigens entgegen der allgemeinen Meinung gesetzlich nicht normiert, wird aber abgeleitet aus Art. 103 II GG, Art. 6 II EMRK sowie aus § 261 StPO.
Der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ ist keine Beweisregel, sondern eine Entscheidungsregel. Der Satz sagt dem Richter nicht, wann er Zweifel haben muss, sondern nur, wie er zu entscheiden hat, wenn er Zweifel hat.
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13:30 - 14.07.2008
Allgemeines >> Politisches
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Die Revolution frisst Ihre Kinder ! Das weiß jeder und das ist wohl auch mit den 68 -ern geschehen. Umso erstaunlicher was gerade jetzt, hier und heute erwacht. Ein neues Bewußtsein zur Freude derer die etwas verändern möchten, zur Mahnung denen die die Revolution verraten haben und ein Licht am Horizont für die die sich neu orientieren wollen.
In einer Zeit in der das etablierte System versagt gibt es nun wieder Hoffnung. Diese Hoffnung hat die Farbe gelb und äußert sich so: "Wir sind die European New Resistance, die größte gewaltfreie und gefährlichste Bewegung der Welt! Bis zur Gerechtigkeit!"
Beim ersten durchlesen der Seite weiß man erst nicht genau ob die ganze Geschichte vielleicht eine Satire sein könnte da sich der Anführer der Meute Commandante Don nennt und seinen Aufruf an die versklavte Welt als Pirat verkleidet durchführt. Hier gehts zur Seite...
Commandante Don ? Das erinnert irgendwie an Che und die Farbe gelb gab es auch schon mal irgendwo. Sieht man sich dann das Video des Commandantes an merkt man aber schnell das die Forderungen die er da von sich gibt gar nicht so dumm sind. Genauer gesagt sind sie sogar genial. Und das tröstet dann über den seltsamen Auftritt des Commandante weg. Das Video gibt es hier...
Obwohl hinter der ganzen Geschichte schon System steckt da er mit diesem Auftritt den Forderungen ein wenig Schärfe nimmt. Und diese Forderungen haben es in sich:
"Flächendeckender Widerstand gegen das etablierte System, die Befreiung der Menschheit aus dem Joch der Elite, Behinderung der Maschinerie, Streik, ziviler Ungehorsam, Wiederherstellung der vollen Souveränität aller Nationalstaaten, Ablehnung des bisherigen EU-Konstruktes und Bildung einer Staatengemeinschaft, die nicht wirtschaftliche, sondern die Bedürfnisse der Menschen zum Ziel hat, Konsequente Abrüstung und Rückführung der jeweiligen Armeen in Defensiv-Status, sowie Erneuerung und Beeidung der Genfer Konventionen und der Haager Landkriegsordnung durch alle Staaten und Regierungen, usw....."
Das ganze hört sich an als hätte man alle Forderungen von sämtlichen Gegenbewegungungen gesammelt, in einen Topf geschmissen und einmal umgerührt. Aber seltsamerweise ist nicht ein Punkt dabei der nicht nachvollziebar oder unterstützenswert wäre. Die gelbe Revolution sammelt sich und es gibt in vielen Städten Leute die sich zusammenfinden um "Gelb" zu unterstützen. So auch in Stuttgart. Hier trifft man sich immer Mittwochs um 18.00 Uhr am Schlossplatz. Erkennunszeichen: Natürlich, etwas gelbes !
Laut Gerüchten soll Nina Hagen Ehrenpräsidentin sein...ein toller Haufen ! Die Ansprache des Commandante unter der Überschrift "Ansprache zur aktuellen Lage" findet Ihr hier... Unter anderem kann man hier die Forderungen noch einmal in schriftlicher Form begutachten. Der Freak wird sich das alles einmal anschauen und Euch berichten.
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13:41 - 07.07.2008
Allgemeines >> Kunst und Künstler
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Mütter
sind meist entsetzt wenn sie bemerken das Ihr Kind anfängt sich
zu schneiden oder zu ritzen und der nächste Weg ist der Gang zum
Psychologen.Dieser wertet dann diese Verhaltensweise als
Autoagression. Ein Symptom das man unter anderen der
Borderlinestörung, Depressionen, Anorexia nervosa, Bulimie
Adipositas, Missbrauchserfahrungen, Deprivationen, Traumatisierungen,
psychotischen oder schizophrenen Schüben oder auch dem Autismus
zuordnet.
Das mag für viele Fälle zutreffend sein doch Marc,
um den es in dieser Geschichte geht weiß anderes zu
berichten.Er erzählt auf seiner Webseite von seiner Faszination für
Altrocker und im speziellen für Ihre Tatto's und über die
ersten Versuche im Alter von 14 sich selbst zu tättowieren."Mit
einer Nadel pikste ich mir die Farbe in die Wade. Als es fertig war,
dachte ich, dass das so noch nicht hält und schnitt die
komplette Schrift mit einem Tepichmesser nach."Spätestens
jetzt fängt sich der stinknormale europäische
Körperesthetiker an zu gruseln. Marc erklärt außerdem
seine Vorliebe für die "Modern Primitives"und seine
Begeisterung für traditionelle Riten und so wie er es erklärt
wird es auch für den Zweifler eine runde Sache.
Es hat
lange gedauert das Tattoo´s oder Piercings in unserer
Gesellschaft akzeptiert wurden, anfangs waren Tattoo´s ein
Erkennungszeichen für Knasti´s oder Rocker und Piercings
nur in der Punkszene akzeptiert. Mittlerweile ist das "normale"
tättowieren und piercen schon lange eine Modewelle.
Aber
damit hat Marc´s Vorliebe gar nichts zu tun, er geht einen
Schritt weiter. Er hat seine Vorliebe zum Beruf gemacht hat und außer
dem normalen Tättowieren und piercen beherrscht er auch
traditionelle Arten des tättowierens mit Hilfe von Schlegel und
Tatau.
Marc ist heute schon ein Gesamtkunstwerk an dem man die
verschiedensten Techniken des Piercens betrachten kann.Techniken wie
z.Bsp. implants, Zungensplit, punch,Scars.Der nächste logische
Schritt für Ihn war die Interesse für Rituale (wie z.Bsp.
Pulling, Suspension)und seine besondere Vorliebe für Swastikas
(Sonnenrad, in Deutschland als Hakenkreuz missbraucht)deren Existenz
übrigens schon über 6000 Jahren nachzuweisen ist.
Marc
ist heute selbstständig und ist Teilhaber eines Tatto - Piercing
Studios in Radolfzell am Bodensee.Der Shopname spiegelt deutlich
seine Vorliebe wieder, so heißt sein Laden "Swastika
Freakshop"und ist somit ein willkommener Gast bei
Freakinthecage.
Marc, erst mal vielen Dank das Du Dich bereit
erklärt hast Freakinthecage ein Interview zu
geben.
Denkst Du das das Tättowieren und im speziellen
das Piercen eine Modeerscheinung ist oder ein fester Bestandteil
unseres Kulturkreises werden könnte?
Marc:
Ganz
bestimmt hat es heutzutage einen hohen Stellenwert in der
Fashionwelt. Ein kleines Tattoo am Oberarm oder ein Piercing im
Gesicht ist heutzutage schon voll akzeptiert. Wobei ich nicht denke
das es zu einem Teil unserer Kultur werden wird. Mode kommt, Mode
geht. So war es damals bei den Arschgeweihen und so wird es auch in
ein paar Jahren mit den Sternchen Tattoos und deren gleichen sein.
Wobei
man natürlich ein kleines Oberarm Tribal nicht mit einem
Bodysuite vergleichen kann, genauso werden Tättowierungen
im Gesicht, Hals oder großflächige andere Sachen wohl in
unserem Kulturkreis nie akzeptiert werden.
Wobei
ich persönlich eh nicht viel von dem ganzen Fashion Scheiss
halte und eher froh bin wenn Tattoos nicht gesellschaftlich toleriert
werden... aber das ist ein anderes Thema...
Was hälst
Du von Leuten die Tattoo´s oder Piercings tragen ohne sich mit
deren kulturellen Bedeutung auseinander zusetzen?
Marc:
Viele
Leute kennen solche Sachen halt nur aus den Medien und eben da spielt
die Mode eine große Rolle. So ist es für die meisten
Menschen wohl eher eine Modeerscheinung. Wobei ich persönlich ja
spezialisiert bin auf traditionelle Sachen die meistens auch sehr
viel Platz beanspruchen und somit auch die meiste zeit Kunden habe
die sich nicht nur aus modischen oder rein dekorativen Gründen
tättoowieren lassen..
Auf Deiner Page habe ich ein
Foto von Dir gesehen auf der Du eine Art "Sonnentanz"(Das
durchstechen der Haut mittels Metall- oder Holzpflöcken um sich
daran aufzuhängen) ausführst. Was bedeuten Rituale für
Dich und was empfindest Du dabei ?
Marc:
Suspension
Rituale können einem eine Vielzahl an Gefühlen vermitteln.
Der Hauptgrund für mich ist das ich während einer solchen
Suspension total von allem drumherum abschalten kann. In dem Moment
wo du hängst und auch den gesamten Prozess herum, dem wir sehr
viel liebe und aufmerksamkeit schenken, bist du quasie alleine. Nur
du und dein Körper. Egal wo du bist und wieviele Leute
ausenherum stehen. Ich schalte das in so Momenten meistens aus und
erlebe neue Gefühlswelten die einfach nicht erklärbar sind
weil sie nicht vergleichbar sind. Zudem mach es eine Menge Spaß.
Man trifft sich mit gleichgesinnten und hat einfach Spaß. wobei
ich persönlich viele Leute kenne die Suspensions machen und
selbst keine Piercings oder Tattoos haben. Auch vom Alter her habe
ich Leute zwischen 16 und 60 kennen gelernt die Suspensions machen.
Es gibt dafür eigentlich keine spezielle Gruppierung von Leuten.
Suspension ist für jeder man und keine Freakshow, das ist das
was ich bei meinen Suspensions Events herüber bringen will.
Ist
es wahr das man im speziellen durch diese schmerzhaften Rituale einen
anderen Bewußtseinszustand erreichen kann?
Marc:
Klar,
wobei der Schmerz meist sehr nebensächlich bis überhaupt
nicht wahrnehmbar ist.
Bei
einer Suspension werden spezielle Haken wie ein Piercing in die Haut
eingebracht. Also nur durch die haut nicht durch Fleisch oder deren
gleichen. Dann wird mit einem speziellen Seilzug der Körper ganz
langsam angehoben. so das man sich an das Gefühl der Belastung
gewöhnen kann. Dieses Gefühl ist nicht wirklich
beschreibbar. Nicht wirklich schmerzhaft aber auch nicht angenehm.
Aber es lässt meist schnell nach und dann wird wieder etwas mehr
gezogen und so weiter. Bis man dann irgendwann den Boden unter den
Füßen verliert und in diesem Moment stößt der
Körper sehr viele Stoffe wie Endorphine und Adrenalin aus und
wenn man dann hängt hat man meist gar kein Schmerz mehr.
Es
ist ein wenig wie wen man fliegt da man selber keine Haltegefühl
zur Erde hat. Also man merkt die Haken nicht wirklich und kann dann
so einiges in der Luft erleben.
Welche
Rituale sind Dir besonders wichtig und warum gerade diese?
Marc:
Ich
persönlich am liebsten nur Suspensions und am liebsten im Freien
an einem schönen Platz mit schönem Ausblick.
Ich
finde es sehr schön auf diese Art in Einklang mit der Natur und
mit meinem Körper zu gehen.
Führt
das öffentliche Tragen einer Swastika Tattoo in
Deutschland nicht zu Problemen ?
Marc:
Langes
Thema. Zu lang. Zusammengefasst: es gibt keine offiziellen
Gesetze das man es tragen darf aber auch genug Lücken mit denen
man es darf. In meinem speziellen Fall wurde gerichtlich entschieden
das ich gegen keine Gesetze verstoße da ich mich deutlich von
der NSDAP und ihrer Ideologie distanziere.
Warum fasziniert
dich gerade die Swastika so sehr ?
Marc:
Wenn man das
Swastika einmal gesehen hat wie es ist dann versteht man das. Ich
meine ohne Vorurteile und ohne das Denken an das Hitler Kreuz.
Es
erfordert meist seine Zeit bis dies möglich ist aber wenn es
dann soweit ist wird man die Schönheit und die Bedeutung dieses
Symbols verstehen und lieben.
Nähere
Infos über Swastika und Bedeutung hänge ich bei. Ist ein
Bericht den ich für das „Expand Bodymod Magazin“ geschrieben
habe. Link...
Woher beziehst Du die Ideen für Deine
Tattoo`s ? Lehnen sie sich an einen bestimmten Kulturkreis an, bzw.
bevorzugst Du eine bestimmte Stilrichtung ?
Marc:
Die
Ideen stammen von verschiedenen Sachen. Ich versuche stehts etwas
neues zu kreieren wobei ich mich aber gerne an Kulturen und
vorhandenen Sachen anlehne und mich inspirieren lasse. Auch nutze ich
meinen Computer und moderne Techniken. Wobei das Grundkonzept und der
Rest alles aus meinem Gehirn entrinnt und meist nicht vorgeplant wird
sondern direkt vor dem tättowieren mit dem Kunden zusammen
entsteht.
Ich
denke das ist für mich und den Kunden das beste. Da das Tatto in
einer natürlichen Aktion auf seiner Haut entsteht wobei
natürlich die Gesamtsituation und die Atmosphäre zwischen
uns beiden und dem Tag dazu beitragen. Das ist in meinen Augen die
persönlichste Art ein Tattoo zu entwickeln.
Meist
hab ich davor ein groben Plan oder Vorstellung in meinem Kopf wobei
die ziemlich oft über den Haufen geworfen wird, weil ich ja auch
nicht weiß was anderen gefällt... deswegen versuche ich
soweit wie möglich auf meine Kunden einzugehen. Wobei manches
was sie sich vorstellen nicht realisierbar ist oder eventuell wäre
aber nicht das beste Resultat erzielen würde..
Und
natürlich eine Frage die nicht fehlen darf: Wie reagieren die
Leute auf der Straße auf Dein Aussehen ?
Marc:
In
Deutschland eher verachtend. Es wird auch eher gelästert und
nicht direkt etwas gesagt. Kinder sind da noch anders die sind eher
fasziniert und haben noch keine gesellschaftlichen Blockaden was toll
und was nicht ist.
Laut
Deiner Webseite trittst Du mit Deiner Performance auch auf. Ist da in
nächster Zeit etwas geplant. Wo könnte man Dich sehen
?
Uff. Meistens hab ich da nicht so ein Plan von. Da ich ja
auch mit anderen zusammenarbeite und die eher die Planung machen.
Vielen
Dank für das Interview. Freakinthecage wünscht Dir mit
Deinem Shop und Deinen Auftritten weithin viel Spaß und
Erfolg. Hier noch die Adresse vom Freakshop:
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13:30 - 25.06.2008
Lokale Themen >> Stuttgarter Veranstaltungen
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Der Wagenburgtunnel wird 50. Das allein wäre bestimmt nicht besonders erwähnenswert aber der Wagenburgtunnel ist eben nicht nur ein Tunnel sondern hat auch eine Geschichte zu erzählen. Bereits 1920 begannen die Planungen für den Tunnel der den Stuttgarter Osten mit dem Gehard - Müller - Platz nahe dem Stuttgarter Hauptbahnhof und der Innenstadt verbindet. Vorgesehen waren eigentlich 2 vollbefahrbare Röhren deren Planung durch den 2. Weltkrieg ins Stocken gerieten. Man beschloss den Höhenrücken, der sich zwischen dem Hauptbahnhof und den stark bevölkerten Stadtteilen im Osten erstreckt, als "Großluftschutzraum Wagenburgtunnel" auszubauen. Bis 15 000 Personen konnten den Großluftschutzraum nutzen.1941 begann der Bau. Binnen zwei Jahren wurden die Erkundungsstollen für beide Röhren hergestellt. 1943 mussten die Arbeiten wegen der Kriegsereignisse gestoppt werden.
Doch die Mühe war nicht umsonst. Von Juli 1943 bis Kriegsende gab es 53 Fliegerangriffe. Dank einer speziellen Bauweise konnten die Stollen als Luftschutzräume genutzt werden. So boten sie bis zum Kriegsende vielen tausend Menschen Zuflucht. Doch nicht alle in Stuttgart lebenden Menschen waren willkommen. Ein Zeitzeuge berichtet: "Grundsätzlich war Ostarbeitern das Aufsuchen des Bunkers bei Luftangriffen verboten. Dies wurde aber nicht überall beachtet, die bei Kübler beschäftigten Polinnen etwa gingen in den Wagenburgtunnel; dort durften sie allerdings nicht in das Innere, sondern mussten sich im Eingangsbereich aufhalten. "Nach einem Bombenvollteffers in der der Fürstenstrasse wurde auch das Fernflugwachkommando vorübergehend in den Tunnel verlegt. Außerdem wurden zum Schutz vor Bomben Anfang der 1940er Jahre Kunstgegenstände, wie z.Bsp. die Schiller Statue im Wagenburgtunnel aufbewahrt.
Nach Kriegsende, 1946 beschloss der Gemeinderat den Ausbau der Südröhre für den Fahrzeugverkehr. Mit dem Tunnel sollte auch eine kurze Verbindung für Lkw in Richtung Hafen und Großmarkt geschaffen werden. Der erweiterte Hafen selbst wurde von Bundespräsident Theodor Heuss am 31. März 1958 eingeweiht - 14 Tage
nach Eröffnung des Wagenburgtunnels. Bis 1953 kamen die Tunnelarbeiten nur langsam voran. 1954 stellte der Gemeinderat 13 Millionen Mark bereit, um Schwung in das Projekt zu bringen. Planung und Bauleitung lag in den Händen des Tiefbauamts. Noch heute ist es für die aufwendige Unterhaltung zuständig.
Tip: Aufnahmen vom Bau des Wagenburgtunnel befinden sich auf folgendem Video: Stuttgart - eine Filmreise in die Vergangenheit , 45 Min., Dokumentation Manfred Naegele, Deutschland 2003
Im März 1958, 17 Jahre nach Beginn der ersten Arbeiten, war der Wagenburgtunnel fertig. Das Amtsblatt berichtete stolz von der Einweihung: "Viele hundert Zuschauer hatten sich mit dem Gemeinderat, den Mitgliedern des Bürgermeisteramts und zahlreichen Ehrengästen als 'Tunnelfestgemeinde' vor dem fahnengeschmückten Westportal zur Eröffnung dieses zur Zeit längsten und technisch vollendetsten Straßentunnels der Bundesrepublik eingefunden. "Mit der Einweihung wird die Autobuslinie "Ga" als Schnellverbindung zu den östlichen Stadtbezirken in Betrieb genommen.
Des einen Freude, des anderen Leid. Nicht alle Bürger waren erfreut über den geplanten Weiterausbau des Tunnels, wie z.Bsp. die Glakunstwerkstatt v. Saile GmbH: "1960 sei man wieder gezwungen gewesen, neu zu bauen, da die Stadt eine zweite Röhre des Wagenburgtunnels geplant und die Familie zum Verkauf von Haus
und Grundstück gezwungen habe. Man zog in die Moserstraße, wo die Firma heute noch ihren Sitz hat. Das verkaufte Haus verfiel, die zweite Tunnelröhre gibt es bis heute nicht."
Da man nach einiger Zeit vom angestrebten Ziel der „autogerechten Stadt“ abkam und den Stuttgarter Osten nicht mit zusätzlichem Verkehrsaufkommen belasten wollte, wurde die Nordröhre nie vollständig fertiggestellt. Ein weiterer Grund für die Aufgabe der Nordröhre ist die problematische geologische Situation, da
umfangreiche Anhydrit-Vorkommen den baulichen Aufwand und damit die zu erwartenden Kosten zu stark steigen lassen würden. Vermesser entdeckten bei Baubeginn Merkwürdiges: Höhenmessungen wiesen unerklärliche Fehler auf. Des Rätsels Lösung: Die im Gipskeuper liegenden Stollen hoben sich im Mittelteil. Von der
Eröffnung bis heute sind es knapp 40 Zentimeter. Die Ursache: Wenn Gips feucht wird, vergrößert er sein Volumen um bis zu 70 Prozent. Im Bereich der Hebungen mussten in den 80er - Jahren die Sohlbereiche wegen starker Verformungen und Rissen erneuert werden. In den 80er Jahren benutzten 37 000 Fahrzeuge täglich den Wagenburgtunnel. Nach der Erweiterung des Berger Tunnels 1993 entspannte sich die Lage. Heute sind 16 000 Fahrzeuge täglich im Tunnel unterwegs. Doch der Zahn der Zeit nagt auch an diesem Bauwerk. Das Tiefbauamt hat alles darangesetzt, den Tunnel ständig auf den technisch neuesten Stand zu bringen und die Sicherheitseinrichtungen zu optimieren. So wurde 1999 zwischen Asphaltbelag und Fahrbahnplatte eine bis dahin fehlende Abdichtung eingeklebt. Der Erkundungsstollen der Nordröhre ist mittlerweile zum Fluchtweg ausgebaut worden, und die Abstände der Fluchtwege wurden deutlich verkürzt. Eine beheizbare Löschwasserleitung, Videokameras, Lautsprecher und Brandmeldekabel gehören heute zur Sicherheitsausstattung. Für die Instandsetzung wurden in den letzten
sieben Jahren 3,7 Millionen Euro ausgegeben, für die Tunnelsicherheit 6,6 Millionen.
Die Stadt Stuttgart bietet im übrigen auch für Interessierte eine Sightseeingtour mit dem Thema "Stuttgarter Bauprojekte" an.
Ein Teil des Nordröhrentunnels (Westportal) wird seit vielen Jahren als Veranstaltungsort für Independentkonzerte oder den legendären gaytunnel von der Diskothek „Die Röhre“ genutzt.
Auf das 50 - Jahr-Jubiläum des Wagenburgtunnels weist das Tiefbauamt mit zwei Installationen hin. Zum einen stehen ab Montag, 17. März, für ein halbes Jahr an jedem Portal drei beleuchtete Stelen mit dem Aufdruck "50 Jahre Wagenburgtunnel". Zudem zeigen die Stelen Bilder vom Bau sowie von der Eröffnungsfeier im Jahr 1958. Zum anderen werden ab Mittwoch, 7. Mai, die beiden Portalbögen des Tunnels auf Dauer mit Scheinwerfern beleuchtet. Damit soll die schöne Bogenform
betont werden. Einiges wird auch an den Tunnelportalen verändert. Beide Seiten sollen mit Scheinwerfern die beiden Tunnelbögen beleuchten, damit soll die schöne Bogenform betont werden. Zudem sollen Stelen auf das Ereignis hinweisen.
Internettips: Sigthseeing Podcast zum download
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 1. Oktober 2009 |
 |  | JES sucht das Gespräch
| |  | Ein Raum zum wohlfühlen
| | | | | Die JES - Initiative Stuttgart (Junkies, Ehemalige und Substituierte) hat endlich ein Zuhause. FREAKINTHECAGE berichtete bereits über JES.... Lesen Sie hier... Die Selbsthilfe - Initiative, die unter anderen den alljährlichen bundesweiten Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige am 21. Juli mit organisiert, hat nun unter der Schirmherrschaft der Aidshilfe Stuttgart e.V. und der Mithilfe des Caritas öffentlich zugängliche Räumlichkeiten in denen Drogenabhängige Beratung und Hilfe bekommen. Organisiert von selbst Betroffenen stehen nun die Türen in Stuttgart - Mitte in der Schlosserstraße 28a (Hinterhof) für Hilfesuchende auf. Im 2. Stock des Gebäudes ,das dort auch noch andere caritative Einichtungen beherbergt, befinden sich das Büro und die Beratungsräume der JES´ler. Am 29.09.2009 wurde die Heimstätte der Streetworker feierlich eröffnet. Welch Fortschritt die Eröffnung in Stuttgart für die Betroffenen bedeudet kann man nur erahnen wenn man die "besonderen" Richtlinien der JES - Initiative durchliest, denn JES ist einfach anders... Der Wunsch eines Stuttgarter "Druckraumes" im geschütztem Rahmen wie Frankfurter Projekte bleibt allerdings weiterhin unerfüllt. Geladene Gäste der unterstützenden Organisationen tauschten sich zur Eröffnung in kleinem Kreise über die Zukunft der JES- Initiative aus. Noch fehlt es an allen Ecken und Enden, sehnsüchtig erwartet man die Installation von Telefon und Internet um im Netzwerk der Hilfsorganisationen auf dem laufenden zu bleiben. Praktisch aus dem Nichts wurde das Projekt verwirklicht, einzig umgesetzt durch Spenden und guten Willen. So ist die Zukunft der JES Stuttgart alles andere als gesichert,...der Mietvertrag über die Räumlichkeiten auf ein paar Monate limitiert. Das heißt natürlich das jede Art von Hilfe, sei es durch Geld, Mitwirkung oder Sachspenden willkommen ist. Die Büro - Öffnungszeiten sind noch nicht festgelegt, es ist aber geplant die Kontaktstelle von Montag bis Freitag zu besetzen. FREAKINTHECAGE wünscht dem beherzigtem Projekt viel Erfolg. Kontakt zu JES: AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. Johannesstraße 19 70176 Stuttgart Telefon: 07 11 – 22 46 9 – 0 Telefax: 07 11 – 22 46 9 – 99 Internet: www.aidshilfe-stuttgart.de E-mail:
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Direktkontakt: 0176/64697609 email:
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Kontaktstelle JES Büro und Beratung Schlosserstrasse 28a (Hinterhaus, 2.Stock) 70180 Stuttgart | | | | | | |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Oktober 2009 )
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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 22. September 2009 |
 | Seit dem ich in Stuttgart lebe denke ich beim durchblättern der Lifestylemagazine oft, überall passiert was nur nicht in Benzcity. FLASHMOB. FLASHMOB ? Was ist denn das ? Auszug aus dem Wiki: "Der Begriff Flashmob (flash – Blitz; mob – von mobilis – beweglich), auch Blitzauflauf, bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer üblicherweise persönlich nicht kennen."
Zu eben einem solchen hat Avaaz.org am 21. September aufgerufen mit dem Ziel die Aufmerksamkeit auf den UN-Klimagipfel in Kopenhagen zu lenken. Weltweit wurden über 2000 Flashmobs gleichzeitig ausgeführt um die Bevölkerug und die Medien aufmerksam zu machen. So auch in Stuttgart... Veranstaltungsort: Freitreppe neben dem Kunstmuseum. Beschreibung der Aktion: Ein kleines Straßen-Theater: Unsere sehr verehrte Kanzlerin wird mit ihren Gefolgsleuten am 21. september um ca. 12.15 Uhr auf der Königstr. vor der freitreppe eintreffen. Sie schläft aber noch. So bald sie plaziert wurde legen sich bitte auch alle Mitstreiter dieser Aktion hin. Auf die Königstr., auf die Freitreppe... überall wohin ihr möchtet und was für euch bequem ist.
Genauso war es dann auch...erst dachte ich die Aktion würde baden gehen da sich in unmittelbarer Nähe kurz voher ein Leierkastenmann platzierte und ohrenbetäubend laut die Anfangsmelodie von Pippie Langstrumpf orgelte.Der Gedanke des globalen Weckrufs war nämlich das um genau 12.18 Uhr alle Handy´s der an der Aktion Teilnehmenden klingeln sollten und sie diese dann ca. 1 Minute in die Luft halten sollten....
Leider blieb auch der angekündigte Presserummel aus, lediglich vom SWR-Radio war eine einsame Reporterin unterwegs. Erstaunlicherweise waren aber auch sofort 2 Polizisten vorort die den "Verantwortlichen" der Aktion zur Rede stellten. Fragt sich wer denn eigentlich für den Klimawandel verantwortlich ist, der junge Mann der dort befragt wurde war es jedenfalls bestimmt nicht. Bleibt zu hoffen das die erstaunten Passanten verstanden haben um was es dort ging...Falls nicht, dann schaut doch mal bei Avaaz.org vorbei... | |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. September 2009 )
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